Für Dataverse in Dynamics 365 und Power Platform

Dataverse-Speicher messen, bereinigen und Audit archivieren

NXTGN Capacity Control zeigt Ihnen jeden Tag, wo Ihr Mandant bei Datenbank, Datei und Protokoll steht und was der Speicher über dem Kontingent kostet. Systemdaten räumen Sie nach Vorschau und Freigabe auf, Audit-Einträge lagern Sie geprüft in Ihren eigenen Azure-Speicher aus. Die Lösung läuft vollständig in Ihrem Microsoft-Mandanten.

Speicher-Check kostenlos und nur lesend · Lizenz ab 99 € je Mandant und Monat

  • Datenbank, Datei und Protokoll täglich mit eigenem Verlauf, denn Microsofts Schnittstellen liefern nur den aktuellen Wert

  • Gelöscht wird nur nach Vorschau und Freigabe; jeder Lauf steht im Protokoll

  • 1 GB Audit ergibt rund 0,17 GB im Archiv (in unserer Testumgebung gemessen)

Speicherprüfung

Speicherprüfung ab 9. November 2026: Stufen und Fristen

Microsoft prüft ab dem 9. November 2026 die Speicherkapazität von Mandanten, die nur Dataverse nutzen. Liegt Ihr Mandant nach der Verrechnung zwischen Datenbank, Datei und Protokoll über 100 %, greifen feste Stufen:

  1. Ab Tag 0

    Eingeschränkt

    Sie können keine Umgebungen mehr erstellen, kopieren oder wiederherstellen; auch die Sandbox-Aktualisierung aus der Produktion ist gesperrt.

  2. Nach 30 Tagen

    Verwaltungsmodus

    Betroffene Sandboxes öffnen nur noch Administratoren.

  3. Nach 60 oder 90 Tagen

    Deaktiviert

    Niemand meldet sich mehr an betroffenen Sandboxes an; die Daten bleiben erhalten. 60 Tage nennt die Ankündigung MC1483519, 90 Tage Microsoft Learn.

Produktivumgebungen bleiben erreichbar. Die Einschränkungen enden, sobald der Mandant wieder unter 100 % liegt.

Quelle: Microsoft Learn (Dataverse kapazitätsbasierter Speicher, öffnet in neuem Tab) Ankündigung MC1483519 (Microsoft 365 Admin Center, Anmeldung nötig, öffnet in neuem Tab) Alle Fristen, Ausnahmen und eine Checkliste im Fachartikel

Kosten über dem Kontingent je Speicherart

Datenbank

34,70 € je GB und Monat

Die teuerste Speicherart: Listenpreis von Microsoft für zusätzliche Datenbank-Kapazität in Deutschland. Große Posten sind oft Systemdaten: abgeschlossene und wartende Systemjobs (AsyncOperationBase), Workflow-Protokolle (WorkflowLogBase), Import-Historie.

Protokoll

rund 8,68 € je GB und Monat, geschätzt

Hier liegt das Audit-Protokoll (AuditBase). Jede protokollierte Änderung kommt hinzu; steht die Aufbewahrung auf „Für immer“, löscht Dataverse keinen Eintrag.

Datei

rund 1,74 € je GB und Monat, geschätzt

Notiz- und E-Mail-Anhänge (AnnotationBase, Attachment). Günstig je GB, aber oft die größte Menge.

Datenbank: Listenpreis von Microsoft für Deutschland, jährliche Abrechnung, zuzüglich Umsatzsteuer, Stand 8. Oktober 2026. Datei und Protokoll: unsere Schätzung, aus US-Listenpreisen abgeleitet. Ihre Vertragspreise können abweichen. Quelle: Microsoft (Power Apps Lizenzierung und Preise, öffnet in neuem Tab) Audit-Aufbewahrung (Manage Dataverse auditing, öffnet in neuem Tab) Speicher freigeben (Free up storage space, öffnet in neuem Tab)

Microsofts Optionen: Löschen, Langzeitaufbewahrung, Zukauf, Synapse Link

  • Daten löschen Senkt den Verbrauch dauerhaft. Gelöschte Audit-Protokolle lassen sich nicht wiederherstellen; danach können Sie nicht mehr zeigen, wer wann was geändert hat.
  • Langzeitaufbewahrung Nur in verwalteten Umgebungen und ohne Audit-Tabellen; Anhänge werden nicht kleiner.
  • Kapazität zukaufen oder Pay-as-you-go Schließt die Lücke und kostet jeden Monat. Es hilft nur die fehlende Speicherart: Datei-Kapazität deckt kein Datenbank-Defizit.
  • Audit-Export über Azure Synapse Link Funktioniert nur mit dem Delta-Lake-Profil, das Neukunden ab 15. Oktober 2026 nicht mehr erhalten.

Audit löschen (Recover database space by deleting audit logs, öffnet in neuem Tab) Langzeitaufbewahrung (Dataverse long term data retention overview, öffnet in neuem Tab) Synapse Link (Export im Delta-Lake-Format, öffnet in neuem Tab)

Microsoft empfiehlt für Audit-Protokolle:

„Audit logs: Retain it in your own storage.“

Quelle: Microsoft Learn (Speicherverwaltung in Dataverse, öffnet in neuem Tab)

Ihr Stand

Ihr Stand nach der Verrechnung

Tragen Sie Kontingent und Verbrauch je Speicherart ein, wie das Power Platform Admin Center sie unter Lizenzierung › Dataverse in der Kachel Nutzung pro Speichertyp zeigt. Der Rechner verrechnet so, wie Microsoft Learn es beschreibt, und zeigt, was danach fehlt.

Kontingent und Verbrauch in GB

Datenbank

Datei

Protokoll

Preise je GB und Monat anpassbar

Leer gelassen rechnet der Rechner mit 34,70 € für Datenbank (Listenpreis von Microsoft für Deutschland, Stand 8. Oktober 2026) sowie mit 1,74 € für Datei und 8,68 € für Protokoll (unsere Schätzung aus US-Listenpreisen). Tragen Sie Ihre Vertragspreise ein.

Vorbelegt ist ein Beispielmandant, dessen Audit das Protokoll füllt: Datenbank 30 von 40 GB, Datei 60 von 80 GB, Protokoll 70 von 4 GB. Das Beispiel aus Microsoft Learn zeigt, wie Microsoft verrechnet. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser.

Ergebnis

Nach der Verrechnung

–

Zukauf der fehlenden Kapazität
–
Je Speicherart
SpeicherartVerbrauch / KontingentFehltJe Monat

  • Freie Datenbank-Kapazität deckt Protokoll und Datei, freie Protokoll-Kapazität deckt Datei; ein Datenbank-Defizit lässt sich nur mit Datenbank-Kapazität ausgleichen. Maßgeblich ist Microsofts Auswertung im Admin Center. Quelle (Microsoft Learn, öffnet in neuem Tab)

  • Die Kosten sind eine Annahme für den Zukauf der Fehlmenge, gerechnet mit Ihren Preisen unter „Preise je GB und Monat“.

  • Täglich, mit Verlauf und für jede Umgebung zeigt Ihnen das der kostenlose Speicher-Check von Capacity Control.

So funktioniert es

Prüfen, aufräumen und archivieren je Speicherart

Prüfen ist kostenlos. Aufräumen und Archivieren sind Teil der Lizenz. Ihr Administrator richtet die Lösung selbst ein, nach Handbuch und mit einer Einrichtungs-Checkliste in der App, die zeigt, was noch fehlt.

Alle Speicherarten · kostenlos

Prüfen

Der Speicher-Check liest jeden Tag aus Ihrem Mandanten und legt einen eigenen Stand ab, denn Microsofts Schnittstellen liefern nur den aktuellen Wert.

  • Kapazität von Mandant und Umgebungen je Speicherart, mit Verlauf
  • Euro über dem Kontingent nach der Verrechnung, mit Ihren Preisen
  • Tabellen mit Zeilenzahl und Wachstum über 7, 30 und 90 Tage
  • Anzahl und Größe der Notiz- und E-Mail-Anhänge
  • Empfehlungen mit Ursache und Umfang

Datenbank · Lizenz

Aufräumen

Für Daten, die Microsoft als bereinigbar beschreibt, bringt die App Vorlagen mit, jede mit einem Mindestalter, das sich nicht unterschreiten lässt.

  • Abgeschlossene Systemjobs, Import-Historie, Trace-Meldungen der serverseitigen Synchronisierung, Copilot-Interaktionen
  • Hängende Workflow-Jobs je Prozess, auch von gelöschten Workflows; abgebrochen werden sie nach Ihrer Freigabe
  • Protokollstufe für Plug-ins und Lösch-Service der Systemjobs im Blick

Protokoll · Lizenz

Archivieren

Die App exportiert jeden abgeschlossenen Monat je Tabelle in Ihren Azure Blob Storage und prüft den Export. Aus Dataverse entfernt wird ein Monat erst, wenn Sie es bestätigen.

  • Nachweis vor dem Entfernen: jede Audit-ID im Archiv, Manifest und Zeilenzahl stimmen
  • Audit je Tabelle: Größe, Zeilen und Anteil im Archiv
  • 1 GB Audit belegte im Archiv rund 0,17 GB (Testumgebung)

Datei

Anhänge Geplant

Der Speicher-Check zeigt heute schon Anzahl und Größe der Notiz- und E-Mail-Anhänge. Ein Archiv für Anhänge ist geplant; einen Termin nennen wir, sobald er feststeht.

Bis dahin bleiben für Dateien Microsofts Wege: löschen, Langzeitaufbewahrung oder Zukauf.

Nachweis

Aus Dataverse entfernt wird nur, was im Archiv nachgewiesen ist

Beim Audit-Archiv entfernt die App einen Monat erst, wenn seine Einträge im Archiv nachgewiesen sind, Audit-ID für Audit-ID, und Sie es bestätigt haben. Vor und nach jedem Löschauftrag legt sie ein Nachweisobjekt in Ihrem Speicher ab. Fehlen danach Einträge, die nicht hätten fehlen dürfen, etwa im Nachbarmonat, setzt sie einen Sicherheitsstopp.

Datenhoheit

Ihre Daten bleiben bei Ihnen

  • Läuft in Ihrem Mandanten

    Die Lösung arbeitet in Ihrer Dataverse-Umgebung: als Custom API, die ein Power-Automate-Flow aus der Lösung aufruft.

  • Archiv in Ihrem Speicher

    Audit-Einträge gehen ausschließlich in Ihren Azure Blob Storage. Unterstützung für S3-kompatiblen Speicher ist geplant.

  • Kein Zugang für NXTGN

    NXTGN hat keinen Zugang zu Ihrer Umgebung und sieht keine Audit-Inhalte.

  • Ihre Rollen gelten

    Wer archivierte Einträge sehen darf, regeln Ihre Dataverse-Rechte, dieselben wie für das Audit in Dataverse.

Einsparung

Einsparung für Ihren Mandanten

Geld kostet nur, was nach der Verrechnung über dem Kontingent liegt. Der Rechner übernimmt Ihren Stand von oben, zieht ab, was Archiv und Aufräumen in Dataverse freigeben, und rechnet Archivspeicher und Lizenz dagegen.

Ihre Werte

– Stand ändern

Tabelle AuditBase unter „Verbrauch pro Tabelle“.

Über wie viele Jahre ist das Audit gewachsen?

So lange bleibt Audit zusätzlich live in Dataverse.

Tabellen AsyncOperationBase und WorkflowLogBase.

Annahme, anpassbar.

Erweitert Preis des Archivspeichers

Archivspeicher je GB und Monat laut Ihrem Azure-Vertrag; vorbelegt ist eine Annahme.

Werte im Admin Center finden
  1. Power Platform Admin Center
  2. Lizenzierung
  3. Dataverse
  4. Alle Umgebungen anzeigen
  5. Ihre Umgebung
  • Audit im Protokoll: Abschnitt „Verbrauch pro Tabelle“, Tabelle AuditBase
  • Systemdaten: Tabellen AsyncOperationBase und WorkflowLogBase

Täglich und für jede Umgebung liest der kostenlose Speicher-Check diese Werte selbst aus Ihrem Mandanten. Für Capacity Control anmelden.

Netto-Vorteil pro Monat –

Ergebnis

Netto-Vorteil pro Monat

–

Lizenz: –

pro Jahr
–
in 36 Monaten (mit Wachstum)
–
Aufschlüsselung pro Monat
Weniger Zusatzspeicher –
Archivspeicher–
Lizenz –
Netto-Vorteil pro Monat–
Audit bleibt in Dataverse
–
Im Archiv
–
Verwalteter Speicher
–

Monatliche Kosten über 36 Monate

Zusatzspeicher nach der Verrechnung, Archivspeicher und Lizenz, mit dem Audit-Wachstum aus Ihren Eingaben.

Monatliche Kosten ohne und mit NXTGN Capacity Control über 36 Monate

Monatliche Kosten und kumulierte Einsparung über 36 Monate
Monat Ohne NXTGN Capacity Control Mit NXTGN Capacity Control Kumulierte Einsparung
  • Gerechnet wird nur der Fehlbetrag nach der Verrechnung: Freie Datenbank-Kapazität deckt Protokoll und Datei, freie Protokoll-Kapazität deckt Datei. Liegt Ihr Mandant unter dem Kontingent, spart Capacity Control keinen Zusatzspeicher; es verschiebt den Zeitpunkt, ab dem Sie zukaufen müssten.

  • Preise je GB kommen aus Ihrem Stand oben: Datenbank zum Listenpreis von Microsoft für Deutschland, Datei und Protokoll als unsere Schätzung aus US-Listenpreisen. Ihre Vertragspreise tragen Sie dort unter „Preise je GB und Monat“ ein.

  • Lizenz: ein Abo je Mandant, Stufe aus Datenbank, Datei und Protokoll Ihres Mandanten.

  • Messwert aus unserer Testumgebung: 1 GB Audit ≈ 0,17 GB im Archiv. Weil das Archiv ganze Monate verschiebt, bleiben bei 90 Tagen Aufbewahrung rund 3,5 Monate Wachstum in Dataverse. Gerechnet wird mit der Stufe von heute; sie wird jährlich zur Verlängerung neu bewertet.

Preise

Ein Abo je Mandant

Prüfen kostet nichts. Mit der Lizenz gehören alle Umgebungen Ihres Mandanten und alle Module dazu; jede Stufe hat dieselben Funktionen. Ihre Stufe wählen Sie nicht aus: Capacity Control misst den verwalteten Speicher, und Sie sehen Stufe und Preis vor dem Kauf.

  • Speicher-Check

    0 €

    Nur lesend: Kapazität je Speicherart, Tabellen, Empfehlungen und Audit-Ansicht.

  • Start

    99 €je Monat

    bis 100 GB verwalteter Speicher

    Jahreslizenz
    1.089 € pro Jahr
    Zweijahreslizenz
    1.980 € für 2 Jahre
  • Plus

    199 €je Monat

    bis 300 GB verwalteter Speicher

    Jahreslizenz
    2.189 € pro Jahr
    Zweijahreslizenz
    3.980 € für 2 Jahre
  • Pro

    349 €je Monat

    bis 1.000 GB verwalteter Speicher

    Jahreslizenz
    3.839 € pro Jahr
    Zweijahreslizenz
    6.980 € für 2 Jahre

Enterprise

Über 1.000 GB verwalteter Speicher: Preis auf Anfrage.

Per E-Mail anfragen

Was kostenlos ist und was zur Lizenz gehört

FunktionSpeicher-CheckLizenz
Kapazität je Speicherart mit Verlauf, Euro über dem KontingentEnthaltenEnthalten
Tabellen mit Wachstum, Anhänge, EmpfehlungenEnthaltenEnthalten
Audit-Ansicht, Verlauf im Datensatz, CSV-ExportEnthaltenEnthalten
Aufräumen: Vorlagen, hängende Workflow-Jobs, ProtokollansehenEnthalten
Audit-Archiv, Entfernen aus Dataverse nach Ihrer Bestätigungnicht enthaltenEnthalten
Archiv für Anhängenicht enthaltenGeplant
  • Ihr Preis richtet sich nach dem Dataverse-Speicher, den Capacity Control für Ihren Mandanten verwaltet: Datenbank, Datei und Protokoll, wie Microsoft sie zählt, plus die Audit-Protokolle, die Capacity Control in Ihr Archiv verlagert hat. Die Stufe misst das Produkt selbst; Sie sehen sie vor dem Kauf. Alle Umgebungen Ihres Mandanten sind enthalten.
  • Maßgeblich ist der Durchschnitt der 30 Tage vor Vertragsbeginn. Neu bewertet wird jährlich zur Verlängerung; wächst der Speicher während der Laufzeit über die Stufe, erhalten Sie einen Hinweis, der Preis bleibt bis zur Verlängerung gleich.
  • Ein Abo je Mandant: alle Umgebungen (Produktion, Sandbox, Standard) und alle Module inklusive.
  • Lizenz jährlich, kein Monatsabo; Preise je Mandant und Monat ausgewiesen.
  • Jahreslizenz: 12 Monate zum Preis von 11.
  • Zweijahreslizenz: je 12 Monate zum Preis von 10.
  • Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer.

Für Capacity Control anmelden

FAQ

Häufige Fragen

Weitere Fragen beantworten wir per E-Mail an info@nxtgn.de.

Was prüft der Speicher-Check und was kostet er?

Der Speicher-Check ist kostenlos und ändert keine Ihrer Daten. Er liest die Kapazität von Mandant und Umgebungen je Speicherart, rechnet den Überhang nach der Verrechnung in Euro um, zeigt Tabellen mit Zeilen und Wachstum, Anhänge und Empfehlungen. Dafür legt er nur seine eigenen Tagesstände in Tabellen der Lösung ab.

Die Größe einzelner Tabellen in GB liefert Microsoft nur im Admin Center, nicht über eine Schnittstelle. Die App zeigt deshalb Zeilen und Wachstum je Tabelle; die GB-Werte finden Sie im Admin Center unter „Verbrauch pro Tabelle“.

Wie berechnet sich mein Preis?

Nach dem Dataverse-Speicher, den Capacity Control für Ihren Mandanten verwaltet: Datenbank, Datei und Protokoll, wie Microsoft sie zählt, plus die Audit-Protokolle, die Capacity Control in Ihr Archiv verlagert hat. Sie zählen voll mit. Das Archivieren senkt also nicht Ihre Stufe, sondern das, was Speicher über dem Kontingent kostet.

Die Stufe misst das Produkt selbst; maßgeblich ist der Durchschnitt der 30 Tage vor Vertragsbeginn, Sie sehen Stufe und Preis vor dem Kauf. Neu bewertet wird jährlich zur Verlängerung. Wächst der Speicher während der Laufzeit über die Stufe, erhalten Sie einen Hinweis. Ein Abo gilt für den ganzen Mandanten, mit allen Umgebungen und allen Modulen.

Bringt mich Capacity Control unter 100 %?

Das hängt davon ab, wo Ihr Speicher liegt. Stammt der Überhang aus Systemdaten in der Datenbank oder aus dem Audit-Protokoll, senkt die App ihn direkt: durch Aufräumen und durch das Archiv. Liegen die großen Mengen in E-Mails, Aktivitäten oder Anhängen, zeigt der Speicher-Check sie mit Anzahl und Größe; ein Archiv dafür bietet die App noch nicht. Dann bleiben Microsofts Wege: löschen, Langzeitaufbewahrung oder Zukauf. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, zeigt der Speicher-Check.

Was räumt Capacity Control in der Datenbank auf?

Daten, die Microsoft als bereinigbar beschreibt: abgeschlossene Systemjobs, Import-Historie, Trace-Meldungen der serverseitigen Synchronisierung und Copilot-Interaktionen, jeweils mit einem Mindestalter, das sich nicht unterschreiten lässt. Hängende Workflow-Jobs zeigt die App je Prozess, auch für gelöschte Workflows, und bricht sie nach Ihrer Freigabe in Blöcken ab. Die Protokollstufe für Plug-ins stellen Sie direkt in der App um; für den Lösch-Service der Systemjobs zeigt die App Zustand und Fristen und führt Sie zur Einstellung im Power Platform Admin Center.

Löscht die App etwas ohne meine Zustimmung?

Nein. Bereinigungsregeln laufen erst nach Vorschau und Freigabe durch einen Administrator. Audit-Monate entfernt die App aus Dataverse erst nach erfolgreicher Prüfung und Ihrer Bestätigung. Der tägliche Abgleich auf dem Server löscht nichts.

Was brauche ich für die Einrichtung?

Einen Systemadministrator der Umgebung, der die Lösung importiert und dem Handbuch folgt; die Einrichtungs-Checkliste in der App zeigt, welche Schritte noch fehlen. Für die Kapazitätswerte des ganzen Mandanten meldet ein Power-Platform-Administrator einmal die Verbindungen des mitgelieferten Flows an. Für das Archiv kommt ein Azure-Speicherkonto hinzu; Speicher-Check und Aufräumen kommen ohne Azure aus.

Wie aktuell sind die Zahlen?

So aktuell wie Microsofts Daten. Microsoft wertet die Kapazität etwa alle 24 Stunden aus; nach Löschungen kann es bis zu 72 Stunden dauern, bis die Werte sie zeigen. Die App ruft die Werte täglich ab und nennt das Datum, von dem sie stammen. Zeilenzahlen je Tabelle sind höchstens 24 Stunden alt.

Wo liegt das Archiv, und geht auch S3?

Heute ausschließlich in Azure Blob Storage in Ihrem Azure-Abonnement. Unterstützung für S3-kompatiblen Speicher ist geplant; einen Termin nennen wir, sobald er feststeht. In unserer Testumgebung belegte 1 GB Audit im Archiv rund 0,17 GB; 100 GB Audit entsprächen damit etwa 17 GB. Was das kostet, richtet sich nach Ihrem Azure-Vertrag.

Was ist mit Anhängen und Dateien?

Der Speicher-Check zeigt Anzahl und Größe der Notiz- und E-Mail-Anhänge. Ein Archiv für Anhänge ist geplant, aber noch nicht verfügbar; Löschvorschläge für Anhänge macht die App bis dahin nicht.

Ersetzt das die Langzeitaufbewahrung von Microsoft?

Nein, es ergänzt sie. Die Langzeitaufbewahrung nimmt keine Audit-Tabellen auf und setzt verwaltete Umgebungen voraus. Für inaktive Geschäftsdaten kann sie der richtige Weg sein.

Was passiert nach Vertragsende?

Das Archiv bleibt in Ihrem Azure-Speicher und gehört Ihnen. Archivieren, Entfernen und Bereinigen starten ohne gültige Lizenz nicht mehr.